Aber nur, wenn Du es auch wirklich nutzt! Und ganz viele Menschen tun das nicht. Aber dazu kommen wir gleich.

Die Geschichte von Nils

Zunächst möchte ich Dir eine kleine Geschichte erzählen – und zwar die Geschichte von Nils, (Name vom Autor geändert). Nils war ein Kollege in einem meiner ersten Jobs. Damals arbeiteten wir beide in der Europazentrale eines globalen Konsumgüter-Konzerns in Genf in der Schweiz.

Wir waren beide damit beschäftigt, Marketingkampagnen für Waschmittel zu entwerfen. Naja, mehr oder weniger jedenfalls. Sagen wir es einmal so, Nils war da etwas entspannter als ich. Er kam meistens so gegen 9 Uhr im Büro an. Wir trafen uns oft an der Kaffeemaschine und weil er echt ein netter Typ war, quatschten wir meist über dies und das,

Dann trottete jeder von uns wieder an seinen Arbeitsplatz im Grossraumbüro und warf den Laptop an. Spannend war dann aber, das Nils nur wenige Minuten später wieder an mir vorbei kam. Sein Kaffee stand dampfend vor dem Laptop, aber er verschwand in den Tiefen des Gebäudes und war nicht mehr zu sehen.

Oft tauchte er erst am späteren Nachmittag wieder auf, und irgendwie schien das niemanden zu stören. Und ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich es auch nur am Rande wahrnahm, und dem Thema nicht gar zu viel Beachtung schenkte.

Einige Wochen später schneite mir dann eine Einladung ins E-mail Postfach, zu einer “exklusiven” Party – nur für Expats – in einer exklusiven Location irgendwo am Ufer des Genfer Sees. Mein Interesse war geweckt und ein paar meiner Kollegen hatten die gleiche mysteriöse E-Mail erhalten. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Der Freitagabend kam, und die Party rückte immer näher. Als wir am Ort des Geschehens ankamen, tummelten sich dort bereits ca. 200 Menschen, die Stimmung war ausgelassen, die Drinks erschwinglich, die Musik grossartig und man hatte uns nicht zu viel versprochen – die Party war ein Knaller.

Und dann, so gegen 23 Uhr wurde auf einmal die Musik leiser gedreht und der Veranstalter wollte ein paar Worte an die Partygäste loswerden. Wir schauten gebannt in Richtung Bühne, wo ein DJ auflegte, Und plötzlich war es da – der Veranstalter war kein geringerer als “Nils”.

Flashback – dampfender Kaffee, offener Laptop, aber keine Spur von Nils. Mir war sofort klar, was er den ganzen lieben langen Tag getan hatte. Anstatt Werbung für Waschmittel zu entwerfen, hatte er lieber Parties organisiert – und was soll ich sagen – er war genial darin. Denn diese Party und einige die folgen sollten, sind mir bis heute im Gedächtnis geblieben.

Wie er das im Job überlebt hat ist mir bis heute schleierhaft. Er war wohl auch dort ziemlich gut, obwohl er eigentlich nie da war. Damals fand ich das jedenfalls beeindruckend und irgendwie auch lustig. Leider weiss ich nicht, was aus ihm geworden ist, aber ich hoffe dass er eine Karriere im Event-Business eingeschlagen hat, denn dafür war er gemacht.

Die Kurve kriegen

Wenn ich aber heute darüber nachdenke, dann denke ich oft “was für eine Zeitverschwendung”, dass er sich mit Waschmittel-Marketing herumgeschlagen hat. Er war einfach für etwas anderes gemacht, und dort lag seine wahre Freude.

Nun, bei Nils denke ich, dass er irgendwie die Kurve gekriegt hat, jedenfalls wünsche ich es ihm. Denn sonst wäre ein grosses Potential vergeudet und die Welt tatsächlich um ein grosses Talent beraubt. 

Ganz häufig treffe ich aber Menschen, die Ihr wahres Talent ganz und gar nicht leben, und es sich vielleicht noch nicht einmal zugestehen. Sie sind so im Hamsterrad des Alltags gefangen, dass sie sich eigentlich gar nicht mehr wahrnehmen, und gar nicht mehr spüren, wo Ihr wirkliches Potential liegen würde. Wofür sie gemacht sind.

Ab und zu flackert das zarte Flächen als Erinnerung zwar noch auf, aber so wirklich Raum und Zeit gibt es dafür nicht mehr. Und so bleiben sie in der Mühle von Job, Familie und sonstigen Verpflichtungen und versuchen einfach zu funktionieren.

Warnzeichen wahrnehmen

Auf lange Sicht ist das aber einfach zu wenig um glücklich zu sein, und das hat bringt gleich mehrere Probleme mit sich. Erstens kommt dieses einzigartige Talent nicht in die Welt, und zweitens geht es den Menschen damit wirklich nicht gut. Stress, Unzufriedenheit und Unwohlsein sind oft die Folge. Burn-out und Depression im schlimmsten Fall.

Körperliche und mentale Symptome nehmen kontinuierlich zu, aber es wird selten die Verbindung hergestellt, zwischen dem Mangel an Potentialentfaltung und dem allgemeinen Unwohlsein. Und es gibt ja auch keine eindeutigen Beweise dafür, aber wenn wir einmal gründlich in uns hineinhorchen würden, dann wüssten wir, dass es einen Zusammenhang gibt.

Und je früher wir diese Warnzeichen wahrnehmen, desto besser können wir reagieren und gegensteuern. Das muss nicht gleich bedeuten, dass wir unser ganzes Leben über den Haufen werfen, aber es sollte bedeuten, dass wir uns Freiräume schaffen in denen wir unsere wahren Potentiale leben können.

Wieder spüren können, was uns Freude macht

Damit wir uns überhaupt wieder wahrnehmen, können wir vielerlei Dinge tun, die uns wieder Zugang zu unserer Freude geben. Diese haben wir nämlich nicht verlernt, sondern sie liegt verschüttet  zwischen beruflichen und familiären Verpflichtungen und wird verdeckt von der Endlosschleife aus sozialen Medien, Streamingdiensten und TV-Angeboten .

Bewusst Auszeiten nehmen

Es tut uns gut, wenn wir uns von Zeit zu Zeit bewusst eine Auszeit nehmen. Zeit, die wirklich nur uns gehören, Zeit ohne Hektik, ohne digitale Berieselung oder irgendeiner anderen externen Stimulation. Zeit in der wir zu uns finden und wieder erkennen, was wirklich in uns ist und gelebt werden möchte.

In diesen Momenten erkennen wir nämlich auch wieder, welche Talente und Potentiale tn uns schlummern, und wenn uns diese erst einmal wieder bewusst werden, können wir sie auch nutzen.

Gute Gespräche führen

Manchmal wirkt ein gutes Gespräch Wunder. Wenn wir jemanden in unserem Leben haben, mit dem wir uns einfach einmal in der Tiefe austauschen können, dann legt das oft Ideen frei, die jahrelang verschüttet waren.

Das kann ein Familienmitglied oder ein Freund sein, aber auch ein Coach oder Therapeut. Wichtig ist einfach nur, dass wir den Raum haben um uns auszudrücken. Denn indem wir das tun, merken wir oft auch wieder, welches Potential eigentlich in uns liegt, und das ist ein wichtiger erster Schritt.

Einfach mal wieder der Freude folgen

Wenn wir uns bewusst dafür entscheiden, einfach mal wieder etwas zu tun, das uns Freude macht, dann ist das oft Gold wert. Und zwar  einfach so, ohne dass es irgend einen tieferen Sinn verfolgt, oder einen produktiven Nutzen hat. Sondern einfach nur aus Spass an der Freude. In dieser Freude finden wir nämlich wieder Zugang zu unseren Potentialen. Und genau darum geht es ja.

Krisen nutzen um zu schauen, was wirklich in uns ist

Wir alle kennen Krisen, und wir tun viel dafür, nicht in Krisensituationen zu kommen, Aber sind es nicht gerade die Krisen, die uns zum Nachdenken zwingen und uns bewusst machen, dass wir etwas ändern könnten, ja ändern sollten?

Wir können gerade Krisen nutzen, um zu schauen, ob wir unsere Potentiale nicht auf eine ganz andere Art und Weise nutzen können. Und vielleicht ist es ja genau unser nich gelebtes Potential, das uns aus dieser Krise herausholt.

Das volle Potential beruflich nutzen

Nicht ohne Grund lautet der Titel dieses Blogartikels “Dein Potential ist Dein Kapital”. Denn mein fester Glaube ist es, dass wir unsere Potentiale durchaus auch beruflich nutzen sollten. Indem wir nämlich genau das tun, gehen wir dahin, wo unsere Freude liegt.

Wir tun die Dinge, die uns leicht fallen und für die wir eine natürliche Begabung und Begeisterung mitbringen. Und genau deshalb werden wir auch wirklich gut darin sein. Deshalb ist es doch naheliegend zu sagen, “je mehr wir unsere Potentiale auch beruflich nutzen, desto mehr Kapital können wir daraus schlagen”. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es mag allerdings sein, dass zwischen dem was wir derzeit tun (Waschmittel vermarkten) und dem was uns wirklich ruft (Events veranstalten) eine ziemlich grosse Lücke klafft. Und somit stellt sich natürlich die Frage, wie man diese Lücke bestmöglich überbrückt?

Arbeitgeberwechsel als Lösung?

Ich habe mir diese Frage auch gestellt, denn ich habe auch viele Jahre in einem Umfeld gearbeitet, in dem ich mein wahres Potential nie wirklich zur Geltung bringen konnte. Das war körperlich und mental anstrengend, und auch insgesamt einfach nicht befriedigend.

Irgendwann war mir klar, dass auch der x-te Wechsel des Arbeitgebers das Problem nicht wirklich lösen würde. Denn obwohl die Firmen- und Markennamen wechselten, waren die Themen und Problemfelder die gleichen, und die Dynamik somit immer ähnlich.

Mit einer gewissen Routine, die ich mir mit den Jahren angeeignet hatte, konnte ich den Job zwar mehr oder weniger problemlos wuppen, aber so richtige Erfüllung fand ich nie. Umstrukturierungen, Sparmassnahmen und Budgetkürzungen taten Ihr übriges, um das Umfeld immer unangenehmer zu machen.

Da es also nichts brachte, es noch ein paar Mal auf die gleiche Art und Weise zu versuchen, reifte in mir die Erkenntnis, dass ich mir selbst ein Umfeld schaffen musste, in dem ich meiner Leidenschaft folgen konnte, und in dem ich mein volles Potential zur Geltung bringen konnte,

Selbständigkeit schafft Freiräume und neue Herausforderungen

Also wagte ich den Schritt in die Selbständigkeit. Und mit einem Schlag war ich frei. Ich konnte tun und lassen, was mir gefiel und as fühlte sich zunächst wirklich gut an. Ich sprühte vor Ideen und konnte mein Glück kaum fassen.

Nach und nach durfte ich aber auch erkennen, dass diese neue Freiheit auch neue Herausforderungen mit sich brachte. Ganz neue Fragen taten sich auf. Fragen wie zum Beispiel die folgenden:

Wie positioniere ich mich eigentlich auf dem Markt? Oder “was biete ich überhaupt genau an, und wie gestalte ich dieses Angebot so, dass es Kunden anzieht”?

Viele weitere Fragen folgten, wie zum Beispiel “wie komme ich effizient in die Umsetzung, wie baue ich mich als Marke auf, wie gestalte ich meine Kommunikation oder wie kann ich digitale Kanäle für mich nutzen”?

Schnell merkte ich, dass ich jetzt ein Einzelkämpfer war, und dass es Zeit und Aufwand braucht, die Antworten auf diese Fragen zu finden. Gerade, wenn man alleine unterwegs ist und sich als Neuling im Markt etablieren muss.

Das PLAN B(e) Erfolgs-System

Ich habe die Antworten schließlich gefunden, aber es hat sehr lange gedauert und ich habe unterwegs schon die ein oder andere Sackgasse kennengelernt. Deshalb habe ich mich bewusst dazu entschieden, diese Lösungen zu strukturieren und auf den Punkt zu bringen, so dass ich sie anderen Menschen, die einen ähnlichen Weg gehen, zur Verfügung stellen kann.

Daraus ist PLAN B(e) entstanden, oder besser, das PLAN B(e) Erfolgs-System. Und wenn Du auch jemand bist, der sich mit dem Gedanken trägt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, um Dein volles Potential zu entfalten, dann kann PLAN B(e) ein Weg sein, der Dich dabei unterstützt.

Falls Dich das Thema interessiert, und Du mehr darüber lernen möchtest, kannst Du Dich hier kostenlos zum Plan B(e) Online Training anmelden.

In diesem Training gebe ich Dir einen detaillierten Einblick, wie das Plan B(e) Mentoring-Program aufgebaut ist und funktioniert, und vor allem, erarbeiten wir direkt in diesem Training, wie Deine einzigartige Business Idee aussehen könnte und wie Du Dich im Markt positionieren kannst, um Dein volles Potential zu nutzen.

Es wäre nämlich zu schade, wenn die Welt auch in Zukunft auf Deine Talente, Fähigkeiten und Potentiale verzichten müsste. Falls Du also nach einem Weg suchst, wie Du mit System aus Deinen Potentialen ein Business machen kannst, dann schau gerne mal vorbei bei Plan B(e).

Und falls Du heute schon Dein volles Potential nutzt und genau das machst, was zu Dir und Deinen Fähigkeiten passt, dann ist das toll und ich beglückwünsche Dich. Ansonsten kannst Du natürlich auch den Trick von Nils und seiner dampfenden Kaffeetasse vor dem aufgeklappten Laptop nutzen. Ob das Konzept auf Dauer funktioniert, weiss ich zwar nicht, aber Du wirst es herausfinden.  Ich wünsche Dir auf jeden Fall allen Erfolg der Welt damit.